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GEMEINSAME WAGNISSE

Die Veranstaltungsreihe Gemeinsame Wagnisse fragt im Jahr 2019 nach dem guten (Zusammen-)Leben. Pr├Ąsentationen, Vortr├Ąge, Diskussionen, Lesungen und Performances sind Themen der Gemeinschaftlichkeit gewidmet.

Das Programm am 29. und 30. November dreht sich um die Frage, warum wir alle Familie sind. Die feministische Theoretikerin Donna Haraway ruft mit dem Chthuluz├Ąn ein Zeitalter aus, in dem das Leben aller Arten und Kreaturen und deren Koexistenz im Zentrum stehen. Verwandtschaften sollen neu gedacht werden, Beziehungen arten├╝bergreifend sein. Internationale Expert_innen beleuchten das Thema aus den Perspektiven von Kunst, ├ľkologie, Feminismus und Aktivismus. Dabei geht es etwa um ganz aktuelle Herausforderungen wie den Klimawandel und um k├╝nstlerische Strategien, damit umzugehen.
Der Tag beginnt mit einem Vortrag von Elisabeth von Samsonow. Die Philosophin, K├╝nstlerin und Professorin an der Akademie der bildenden K├╝nste Wien spricht ├╝ber die Koexistenz der Arten und die Relevanz des ├ľkofeminismus. Danach zeigt das K├╝nstlerduo RESANITA (Anita Fuchs und Resa Pernthaller, Graz und Wien) seine Ergebnisse zu Pflanzenrecherchen und Biodiversit├Ąt.

Nach einer gemeinsamen Mittagspause spricht Michaela Moser, Sozialexpertin und Professorin an der FH St. P├Âlten, ├╝ber die Organisation gemeinschaftlicher Wohnformen und stellt das Wohnprojekt Wien (Verein f├╝r nachhaltiges Leben) vor.

Die Filmemacherin und K├╝nstlerin Tejal Shah (Delhi) setzt das Programm mit einem performativen Vortrag ├╝ber ihre Arbeiten und Forschungen zu arten├╝bergreifenden Beziehungen und ├ľkofeminismus im Kontext buddhistischer Philosophie fort. Im Anschluss daran findet ein Gespr├Ąch mit Ruby Sircar (Wien) statt. Es folgt die Pr├Ąsentation des Institute of Anxiety durch Edith Je┼Ö├íbkov├í (Prag). Sie spricht ├╝ber Kunst und Aktivismus als Strategien gegen Klimawandel.

Nach einer kurzen Pause f├╝hrt Karin Harrasser, Medien- und Kulturwissenschaftlerin sowie Professorin an der Kunstuniversit├Ąt Linz, in das Werk der feministischen Theoretikerin und emeritierten Professorin der University of California Santa Cruz Donna Haraway ein. Harrasser spricht ├╝ber den Prozess des ├ťbersetzens von Unruhig bleiben. Die Verwandtschaft der Arten im Chthuluz├Ąn ins Deutsche und das Geflecht von Referenzen, das sie dabei entwirrt hat. Ein Skype- Gespr├Ąch zwischen Donna Haraway und Karin Harrasser beschlie├čt das Programm.